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Geschichte

Die Anfänge…

Der Musikverein Werkskapelle Brigl&Bergmeister Niklasdorf kann auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken: Als offizielles Gründungsdatum des Klangkörpers gilt das Jahr 1912, in dem - mit Unterstützung des Gemeindevorstandes Rupert Lasser und rückreifend auf den Instrumentenbestand einer in Niklasdorf schon um die Jahrhundertwende bestehenden "Südmarkkapelle" - die sog. "Ortskapelle Niklasdorf" ihre musikalische Tätigkeit aufnahm. Gründungsmitglieder waren Franz Draksler, Josef Vogl, Franz Hafellner, Peter Hafellner und Hans Muchitsch, als erster Kapellmeister konnte Feldwebel Ruprechter aus Graz-Gösting gewonnen werden.

Die erste "Ausrückung" absolvierte die Ortskapelle Niklasdorf am Annasonntag des Jahres 1913, indem sie die kirchliche Prozession zur Annakapelle an der Proleberbrücke musikalisch begleitete. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kapelle bereits einen Stand von über 20 aktiven Musikern erreicht. Bald jedoch (1914) musste - bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die damit einhergehenden Einrückungen der Musiker in den Kriegsdienst - die musikalische Tätigkeit der Kapelle aufgegeben werden.

 

 

Neubeginn nach dem Ersten Weltkrieg

Mit einem feierlichen Akt wurde erst sechs Jahre später - am 25. Juli 1920 - das nun neu benannte "Blasorchester des Niklasdorfer Musikvereines" neu begründet.

Im Jahre 1927 erfolgte - nun erstmals in Zusammenhang mit der Papierfabrik - eine abermalige Umbenennung in "Werkskapelle". Um die Geschicke der Kapelle kümmerten sich in dieser Zeit Bürgermeister Johann Winkelbauer sowie Obmann Karl Größing. Hr. Watzl (1920-1924), Hr. Dautsch (1924-1925), Hr. Ferdinand Hartner sen. (1925-1929), Hr. Weber (1929-1931, 1934-1939), Hr. Praschnig (1931-1934) und Hr. Klement Kaser (1940-1941) hatten in dieser Zeit die Funktion des Kapellmeisters inne.

Im Zweiten Weltkrieg (Herbst 1941) musste die Kapelle - nach einer letzten Ausrückung anlässlich eines Fußballspieles - abermals ihre Spieltätigkeit aufgrund von Einrückungen der aktiven Musiker zum Militärdienst einstellen.

 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 2000

Nachdem der Musikerstand durch den Zweiten Weltkrieg stark dezimiert worden war - u.a. waren Kapellmeister Klement Kaser sowie die Musiker Martin Seeber, Johann Sikora, Wilhelm Zepf, Franz Habe und Eduard Hartner gefallen - bemühten sich ab 1945 der neue Kapellmeister Ferdinand Hartner jun. und Obmann Franz Pucher um die Wiederbelebung des Klangkörpers.

Zu diesem Zweck kam es in den Jahren 1945 bis 1948 auch zu gemeinsamen Auftritten mit der Ortskapelle Tragöß (Bild).

Gute Beziehungen zu Verantwortlichen der Papierfabrik sowie erfolgreiche Mitgliederwerbung (Ende 1962 war der Stand der unterstützenden Mitglieder auf 800 angewachsen) führten zu einem raschen ökonomischen wie musikalischen Aufschwung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Davon zeugen vor allem Anschaffungen von neuen Uniformen (Steireranzüge 1949, 3 Uniformen Ende der 50er Jahre bzw. 1965), musikalische Auszeichnungen sowie verschiedene Konzertreisen, u.a. nach Holland und Deutschland (Aschaffenburg 1963, Wildbad/Bayern 1964).

Die lange Tradition der noch heute alljährlich stattfindenden "Frühjahrskonzerte" und "Volkswunschkonzerte" wurde  bereits in den 60er bzw. 70er Jahren begründet: Im Dezember 1963 wurde erstmals das "Volkswunschkonzert", im Jahre 1975 erstmals das "Frühjahrskonzert" veranstaltet.

Diese beiden Veranstaltungen bilden noch immer alljährliche Fixpunkte innerhalb der musikalischen Tätigkeit der Werkskapelle. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem erfolgreichen Vereinsleben leisteten die Kapellmeister Leopold Fuchs (1948-1957), Roman Kürbisch (1957-1970) und Horst Kopeinig (1970-1998).

 

Die Werkskapelle Niklasdorf im 21. Jahrhundert


Seit 1998 fungiert Robert Mühlstein als musikalischer Leiter der Werkskapelle.

Jugendarbeit bzw. ein respektvolles, humorvolles Miteinander von Jung und Alt ist eine tragende Säule des aktuellen Vereinslebens. Alle zwei Jahre werden mehrtägige Ausflüge unternommen, die Abwechslung in das Vereinsleben bringen und die Gemeinschaft der MusikerInnen stärken sollen.

Beim ebenfalls alle zwei Jahre veranstalteten Jungendlager können sich Jungmusiker besser kennen lernen und ihre musikalischen Fertigkeiten bei intensiver Probenarbeit verbessern - wobei natürlich der Spaß nie zu kurz kommt.

Zu musikalischen Fixpunkten des Vereinsjahres zählen neben den jährlichen Konzerten im VAZ auch die musikalische Umrahmung von verschiedensten feierlichen Anlässen im Gemeindeleben, der Weckruf am 1. Mai sowie verschiedene Konzerte bei befreundeten Musikkapellen inner- und außerhalb der Steiermark.

Ihre musikalische Qualität versucht die Werkskapelle Niklasdorf durch regelmäßige Teilnahmen an Marsch- bzw. Konzertwertungsspielen im Musikbezirk Leoben zu verbessern.

 

Gruppenbild 2005

 

 

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